Wasserkraft und Fischerei - Partner an Gewässern

Viele von ihnen werfen ihre Angeln nahe von Wassertriebwerken aus: Fischer.

Mancher Petri-Jünger freut sich, wenn Staubereiche von Wasserkraftanlagen so tief sind, dass Fische dort im Winter nicht einfrieren. Mancher Anglerverein hat selbst schon Fische in Umgehungsbächen von Wasserkraftwehren gezählt.

Mancher Mühlkanal weiß Hunderte solcher Flossentiere auf.

Fischerei und Wasserkraft - sie nutzen beide Gewässer.

Fischerei und Wasserkraft - gemeinsam an Gewässern.

Wasserkraftanlagen - Eingriffe in Gewässer.

Doch: Das quirlige Nass strömt hinten so gut raus wie vorne rein.

Wasserkraftanlagen - heimische Energie.

Wasserkraftanlagen - bewährt und bei großen Teilen der Bevölkerung beliebt.

Aber: die standort geprägten heimischen Fische haben in der regel kein gesteigertes Bedürfnis, auf Wanderschaft zu gehen; wer einen Unterstand erobert hat, verlässt diesen in der Regel nicht.

Wasserkraft liefert heute in Deutschland rund 25-30 Milliarden Kilowattstunden Strom.

Es könnten 17 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität mehr sein.

Durch Ausbau, Optimierung, Sanierung und zum Teil auch Neubau.

17 Milliarden Kilowattstunden Strom: mehr als genug für den privaten Elektrizitäts-Bedarf in ganz Baden-Württemberg.

17 Millioardn Kilowattstunden - hergestellt ohne Klimagas Kohlenidoxid (CO 2), Ohne Schwefel, ohne Stickstoff, ohne Stäube in die Luft zu blasen.

17 Milliarden Kilowattstunden heimische Energie.

In Baden Württemberg liegt das Steigerungspotenzial bei 5 Miiliarden Kilowattstunden pro Jahr.
Über die Hälfte davon aus Kleinwasserkraftwerken

Wasserkraftwerke in Deutschland um 1900: rund 80.000

Wassertriebwerke in Deutschland 2000: etwa 8.000

Also noch ein Zehntel.

Um 1900, als zehn mal mehr Wasserkraftanlagen in deutschen Bächen und Flüssen ratterten, klapperten, rauschten und brummelten, zeigte sich die Fisch-Vielfalt größer als im Jahr 2000. Zu Zeiten, in denen mehr Wassertriebwerke zwischen Waterkant und Watzemann arbeiteten, lebten also auch mehr Wassertiere in heimischen Bächen und Flüssen.

Kein Zweifel:

Wasserkraft bedeutet Veränderung.

Aber auch Bereicherung.

Keiner weiß das besser als der Angler vor Ort, der am Unterlauf der Triebwerke  fischt - "weil die Turbinen Sauerstoff ins Wasser wirbeln", wie ein seit 35 Jahren geübter Angler von der Donau berichtet.

Kein Zweifel:

Stauwehre können sich 'wandernden' Wassertieren in den Weg stellen.

Aber Umgehungsbäche, "Fischtreppen" oder "raue Rampen" können Flossentieren helfen, diese Wehre zu umschwimmen.  

Die "Deutsche Umwelthilfe" hatte also allen Grund, in einer Studie 2006 festzustellen:

Wasserkraft und Fischwelten vertragen sich.

Selbst Mitglieder von Naturschutzverbänden fordern vor Ort inzwischen neue Wassertriebwerke.

Diese Homepage zeigt weitere - mit Bildern belegte - Studien.

(Siehe: Nicht Durchgängigkeit ...)

Untersuchungen von Fachleuten vor Ort. 

Untersuchungen mit dem Ziel, das Wasserkraft und Fischerei gemeinsam haben: Sauberes, artenreiches, fischreiches energisches Wasser.

Gemeinsam an Gewässern: Fischer und Wasserkraft.

Fachliche Probleme lassen sich miteinander vor Ort am besten sachlich lösen.

Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg eV
Pressesprecher im Vorstand:

Julian Aicher
Rotismühle
Rotis 5/2
88299 Leutkirch

Tel. (0 75 61) 7 05 77
Fax: (0 75 61) 7 05 78
eMail: julian.aicher@t-online.de

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